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How to Choose an LED Street Light: A Buyer’s Checklist

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Beleuchtung

LED-Straßenleuchten richtig auswählen: Checkliste für Einkäufer

Straßenleuchten nach Watt zu vergleichen führt zu schlechten Projekten. Hier ist die Checkliste unserer Lichtingenieure: Effizienz, Optik, Photometriedateien, Farbtemperatur, IP und IK, Überspannungsschutz und die Unterlagen, die Sie anfordern sollten.

SEGA M Engineering-Team
Aktualisiert 6 Nov. 20268 Min. Lesezeit
Laboringenieure von SEGA M bereiten eine LED-Straßenleuchte für die Messung am Goniophotometer vor

Kommunen und Bauunternehmen, die LED-Straßenleuchten kaufen, erhalten meist Angebote, in denen die Leistung zuerst steht. Die Wattzahl sagt, was die Leuchte verbraucht, nicht wie gut sie die Straße beleuchtet. Zwei 150-W-Leuchten können sich im Lichtstrom um 30 % unterscheiden und noch viel stärker darin, wie dieses Licht auf der Straße ankommt. Diese Checkliste zeigt, was Sie vergleichen und anfordern sollten und was wir in unserem eigenen Photometrielabor messen, bevor eine SEGA-M-Straßenleuchte das Werk verlässt.

1. Vergleichen Sie die Leuchteneffizienz, nicht die LED-Effizienz

Die Lichtausbeute ist der Lichtstrom geteilt durch die Leistung, in Lumen pro Watt (lm/W). Entscheidend ist der Wert der kompletten Leuchte, gemessen mit Treiber, Optik und Abdeckglas. Datenblätter von LED-Chips nennen viel höhere Werte, die nie auf der Straße ankommen. Fordern Sie den gemessenen Lichtstrom und die Leistung der Leuchte an und rechnen Sie die lm/W selbst aus.

Zum Vergleich: Unsere Pacific-Straßenleuchte liefert 13.260 lm bei 105 W, also 125 lm/W für die komplette Leuchte, und 17.255 lm bei 150 W.

2. Die Lichtverteilung zählt mehr als der Gesamtlichtstrom

Eine Straßenleuchte soll Fahrbahn und Gehweg beleuchten, nicht Fenster oder den Himmel. Die Form des Lichtkegels entsteht durch die Optik: Linsen, Reflektoren und Lichtwinkel. Zwei Leuchten mit gleichem Lichtstrom können auf einer 7 m breiten Straße mit Masten alle 30 m sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Der einzig verlässliche Vergleich ist eine Lichtberechnung. Fordern Sie von jedem Lieferanten Photometriedateien (IES oder LDT/EULUMDAT) an, gemessen am Goniophotometer, und rechnen Sie damit in DIALux oder einer ähnlichen Software Ihre reale Straße: Breite, Anzahl der Fahrstreifen, Lichtpunkthöhe, Mastabstand, Auslegerlänge und Neigung. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit der geforderten Beleuchtungsklasse der Straße (zum Beispiel M- und P-Klassen nach EN 13201 oder CIE 115).

3. Farbtemperatur und Farbwiedergabe

  • 4000 K (neutralweiß) ist die häufigste Wahl für Hauptstraßen.
  • 3000 K (warmweiß) passt zu Wohnstraßen, historischen Zentren und naturnahen Bereichen, mit weniger Blauanteil.
  • 6000 K (kaltweiß) wird bei manchen Autobahn- und Industrieprojekten noch verlangt.

Ein Farbwiedergabeindex (CRI oder Ra) von 70 ist für Straßen ausreichend; 80 oder mehr hilft in Fußgängerbereichen und dort, wo Kameras echte Farben brauchen.

4. IP, IK und Gehäuse

Eine Straßenleuchte steht viele Jahre im Freien, bei Regen, Staub, Hitze und Vandalismus. Verlangen Sie mindestens IP65 für Optik- und Treiberraum und IK08 gegen Stoß (5 Joule). Gehäuse aus Aluminiumdruckguss leiten die Wärme von den LEDs ab, und Wärme ist es, was die LED-Lebensdauer verkürzt. Fragen Sie nach dem Korrosionsschutz: Eine Vorbehandlung vor der Pulverbeschichtung hält an Küsten und in feuchten Gegenden viel besser. Unser Ratgeber zu IP-Schutzarten erklärt die Codes im Detail.

5. Treiber, Leistungsfaktor und Überspannungsschutz

  • Leistungsfaktor über 0,95 hält das Netz effizient. Unsere Leuchten Pacific und Rocky erreichen 0,98 bis 0,99.
  • Überspannungsschutz: Lange Freileitungen und Blitze erzeugen Spannungsspitzen, die Treiber zerstören. Fragen Sie nach der Festigkeit in kV, zwischen den Leitern und zwischen Leiter und Erde, und setzen Sie bei schwachen Netzen einen zusätzlichen Überspannungsableiter ein.
  • Spannungsbereich: In vielen Netzen Afrikas und des Nahen Ostens schwankt die Spannung stark. Fragen Sie nach dem Arbeitsbereich des Treibers.
  • Dimmung und Steuerung: Planen Sie eine Nachtabsenkung oder ein zentrales Lichtmanagement, legen Sie Treibertyp und Steckverbinder von Anfang an fest.

6. Unterlagen, die Sie anfordern sollten

  1. Photometriedateien (IES/LDT), am Goniophotometer gemessen, je Modell und Farbtemperatur
  2. Eine Lichtberechnung für Ihre Straße, unterschrieben vom Ingenieur des Lieferanten
  3. Prüfberichte zu Lichtstrom, Lichtausbeute, IP und IK
  4. Treiberdatenblatt mit Überspannungsfestigkeit und Spannungsbereich
  5. Zulassungen oder Homologationen Ihres Energieversorgers oder Ihrer Kommune
  6. Garantiebedingungen in schriftlicher Form

Alte Natriumdampflampen ersetzen

Viele Städte ersetzen Leuchten mit Natriumdampf-Hochdrucklampen durch LED. LED-Leuchten erledigen dieselbe Aufgabe meist mit einem Bruchteil der Leistung, doch die richtige LED-Leistung muss aus einer Lichtberechnung auf den vorhandenen Masten kommen, nicht aus einer Umrechnungstabelle. Beachten Sie den Mastabstand: Stehen die Masten weit auseinander, ist eine Optik mit breiter, flacher Verteilung wichtiger als zusätzliche Lumen.

Straßenleuchten von SEGA M

SEGA M entwickelt und fertigt LED-Straßenleuchten in Ägypten. Die Pacific (105 W und 150 W, IP65, IK08, Aluminiumdruckguss, PMMA-Linsen mit Abdeckung aus Einscheiben-Sicherheitsglas) ist unser robustes Modell für Autobahnen und Hauptstraßen; die Pacific 150 W ist von CIE, dem Energieversorger der Elfenbeinküste, homologiert. Die Rocky (105 W und 150 W, mit oder ohne Abdeckglas) ist für Hauptstraßen und Stadtstraßen. Beide gibt es in 3000 K, 4000 K und 6000 K.

Unser Labor, von EGAC nach ISO/IEC 17025 für Lichtmessung, IP und IK akkreditiert, misst jedes Modell am Goniophotometer und liefert die Photometriedateien. Senden Sie uns Ihr Straßenprofil, und wir erstellen die Lichtberechnung für Sie.

Häufige Fragen

Welche Lichtausbeute sollte eine gute LED-Straßenleuchte haben?

Vergleichen Sie Werte der kompletten Leuchte. Viele gute Straßenleuchten erreichen heute 110 bis 130 lm/W; die Pacific 105 W von SEGA M misst 125 lm/W.

Welche Farbtemperatur ist für Straßenbeleuchtung am besten?

4000 K ist auf Hauptstraßen am häufigsten. 3000 K wird für Wohngebiete und empfindliche Bereiche bevorzugt.

Wozu brauche ich Photometriedateien?

Mit ihnen berechnen Sie die tatsächlichen Lichtwerte auf Ihrer Straße, etwa in DIALux. Ohne sie lassen sich Leuchten nicht fair vergleichen.

Welche IP- und IK-Werte sollte eine Straßenleuchte haben?

Mindestens IP65 und IK08 für übliche Straßen; IP66 für sehr exponierte Standorte oder an der Küste.

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